Wie wirkt sich das Wohnen auf das Lebensgefühl aus?

 

Denken Sie zum Einstieg mal an Ihren letzten Besuch bei neuen Bekannten.
Wie ist deren Wohnung oder Haus angelegt und gestaltet?

War es dort verwinkelt und unübersichtlich?

Oder war die Raumanordnung klar und überschaubar?
Wirkten die Räume stylish-kühl, mit viel Glas, Metall, glatten Oberflächen und neutralen Farben?

Oder ganz anders: wohnlich-gemütlich mit weichen Sofas, plüschigen Teppichen, viel Holz und warmen Farben?

Haben Sie die Beleuchtung bemerkt?

Gab sie ein kaltes oder freundliches Licht, waren die Räume schummrig oder voll ausgeleuchtet?
Haben Sie dort Ordnung und Ruhe oder Enge und Üppigkeit erlebt?

 

Und wie haben Sie sich dort gefühlt? …

Im Vergleich zu Ihrem Zuhause? Oder Ihrem Elternhaus?

Fühlten Sie sich beschwingt, geborgen, dynamisch oder erstarrt, klein, ausgesetzt ...?

 

Welche Gefühle ein Gebäude oder Raum vermittelt, ist uns oft gar nicht bewusst. Das gilt ganz besonders für die eigenen vier Wände – und auch für den Arbeitsbereich. Es hängt von vielen Einflüssen ab, zum Beispiel: 

– Wie wir als Kind gewohnt haben und welche Erinnerungen wir daran pflegen.

– Welche Lebensweise und -ziele wir entwickelt haben.

– Wie sehr wir Wohnen mit gesellschaftlichem Status oder anderen Erwartungen verbinden.

 

Jeder Mensch hat eigene Erfahrungen und Wünsche. Daher geht es hier nicht um falsch oder richtig, sondern:

Idealerweise können wir in unserem Zuhause unsere individuellen und gemeinsamen Werte leben und unsere innersten Bedürfnisse erfüllen.

 

Allerdings wird schon seit Langem in Stadtplanung, im Haus- und Wohnungsbau kaum mehr beachtet, welche bedeutenden Auswirkungen der Lebensraum, die Wohnumgebung auf unser menschliches (Zusammen-)Leben hat.
Nicht immer kann man sich seine Wohnung nach den Idealvorstellungen aussuchen.

Aufgrund der Wohn-Erfahrungen aus der Kindheit gehen zudem viele Menschen bei jeder Übersiedlung immer wieder in „Resonanz“ mit dem ewig gleichen Grundriss und altbekannten Raummustern. Solche Wohnstrukturen wirken sich aber leider nicht immer günstig auf das aktuelle Leben aus.

Im Klartext: Werden in unserem Wohnumfeld wichtige Grundbedürfnisse nach Geborgenheit, Sicherheit, kreativem Selbstausdruck, Tatkraft, Beziehung usw. nicht erfüllt, dann kann uns dieser Lebensraum innerlich blockieren. Unsere Entwicklung und Entfaltung wird dann eher behindert als gefördert.
Die Folgen spüren wir in verschiedenen Lebensbereichen: als Unzufriedenheit mit uns selbst, Probleme in der Partnerschaft, im Familien- oder Sozialleben oder im beruflichen Alltag.

 

Es gilt also, den eigenen Lebensraum so zu beeinflussen und zu gestalten, dass er optimal unseren Bedürfnissen, Werten und Zielen entgegenkommt! 

Dann fördert er unsere Persönlichkeit, ermöglicht uns freie Entfaltung, Entwicklung und Zufriedenheit.

Dazu braucht es in den meisten Fällen „einfach“ ein Aha-Erlebnis und eine kleine Veränderung in den Wohn- und Lebensgewohnheiten. All das gilt ebenso für den Arbeitsplatz/-raum bzw. das Büro ... 

 

Als Ihre LebensRaumBeraterin unterstütze Sie dabei, Ihre Räume (wieder) zu Ihrem Kraftplatz zu machen. Dann spendet er Ihnen Energie, Freude und Ausgeglichenheit und bringt Sie in Ihren Zielen und Ideen voran. 

 

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